Stroh & Gold

Im Sommer dominieren in meinem Garten – weiß, blau, rosa und rot. Gelbe Pflanzen mag ich eher im Frühling, doch für Stroh (Strohblumen) und Gold (Goldmarie) ist immer ein Plätzchen reserviert.

Strohblumen sind eine beliebte Pflanzengattung der Korbblütler, die ursprünglich aus Australien stammen. Ein vollsonniger und warmer Platz ist ideal und sie blühen den ganzen Sommer über bis der Herbst vor der Türe steht. Im Herbst können sie getrocknet werden und eignen sich wunderbar zu Sträußen, Kränze oder Gestecke. Dafür werden sie kopfüber mit ausreichendem Abstand an einem kühlen, gut gelüfteten Ort für ca. zwei Wochen aufgehängt.

Anschließend kann man sie mit Haarlack besprühen, was die Haltbarkeit zusätzlich erhöht. Strohblumen sind sehr pflegeleicht, eignet sich sowohl für den Kübel als auch für das Beet. Sie bevorzugen eine durchlässige Erde, die ich mit Kies vermischt habe und eine Drainageschicht ist Pflicht. Gegossen wird mäßig und niemals über Blüten und Blätter. Strohblumen werden meist einjährig kultiviert, doch es gibt auch Sorten die Überwintert werden können. Durch ihre Herkunft sind Strohblumen sommerliche Temperaturen, wenig Wasser und nährstoffarme Böden gewöhnt und eignen sich, wenn die Sommer bei uns immer heißer werden. Wer in seinem Garten keine gelben Blumen mag, kann auch zwischen weiß, rosa, rot und violett wählen.

Die Goldmarie (auch Bidens genannt) gehört zu den dankbaren Sommerblumen die im Beet, Balkon oder Kübel gepflanzt werden können. Als einjährige Pflanze blüht sie von Mitte Mai bis lange in den Herbst mit einer überreichen Blütenfülle. Abgesehen von Giessen und Düngen ist die Goldmarie leicht zu pflegen. Abgeblühtes wird abgeworfen, neue Blüten gebildet und ein Ausputzen entfällt. Goldmarie bevorzugt einen Standort mit voller Sonne und am besten gedeiht die Pflanze bei Südausrichtung am Balkon oder Terrasse und auch für die Grabbepflanzung eignet sich Goldmarie bestens. Regelmäßiges Giessen ist Voraussetzung für einen reichen Blütenflor und an sehr heißen Phasen täglich. Jedoch ist wichtig, dass keine Staunässe entsteht und das Wasser gut abfließen kann.

Die Pflanze gehört zu den Arten, die einen hohen Nährstoffbedarf haben und bereits beim Pflanzen habe ich einen Langzeitdünger hinzugefügt, der mehrere Monate wirkt. Auch Langzeit-Düngestäbchen sind eine praktische Möglichkeit, die Goldmarie optimal mit Dünger zu versorgen, ohne wöchentliche Flüssigdünger dem Gießwasser beizumischen. Zudem ist die Goldmarie ein wahrer Magnet für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge und versorgt die Insekten von Frühsommer bis in den späten Herbst mit Nahrung.